464x278_Uhrturm

DruckenE-Mail

Fit für die Zukunft – Neue Ausrichtung für die Gärtnerei im Hainbachtal

Montag, den 10. Mai 2010 um 09:05 Uhr

Die Gärtnerei der Werkstätten im Hainbachtal ist bereits mehr als 25 Jahre alt und gehört zu den Traditionsbetrieben im Verbund der Werkstätten. Jetzt wird es Zeit für eine Neuorientierung, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Gleichzeitig soll die Förderung der Mitarbeiter mit Behinderung in eine zeitgemäße Form überführt werden.

Die Umstrukturierung ist dringend notwendig, da Gewächshäuser und Verkaufsladen stark renovierungsbedürftig sind. Es liegt auf der Hand, dass eine genaue Zukunftsplanung in Zeiten knapper Kassen erfolgen muss, bevor Sanierungskosten in sechsstelliger Höhe entstehen. Daher ist es zwingend erforderlich, das gesamte Konzept der Gärtnerei vorab auf den Prüfstand zu stellen.

Erstes Ergebnis dieser Überlegungen: Das bewährte Angebot der Garten- und Landschaftspflege soll beibehalten und sogar ausgebaut werden. Über die bestehenden Aufgaben hinaus steht besonders die Erweiterung der Pflegeaufträge für die eigenen Standorte und für externe Kunden im Fokus.

Die notwendige Schließung des Verkaufsladens im Hainbachtal sieht man als Chance, sich mehr in die Offenbacher Innenstadt zu orientieren. Allen Beteiligten ist klar, dass ein möglicher Laden in der City wesentlich größere Erfolge erzielen kann. Denn eine zentrale Lage bringt automatisch eine erheblich höhere Kundenfrequenz mit sich. Die Sichtung geeigneter Objekte läuft bereits – natürlich immer verknüpft mit intensiven Wirtschaftlichkeitsberechnungen der Verantwortlichen im Hainbachtal.

Die Umstrukturierung der Gärtnerei im Hainbachtal wird dazu beitragen, die Werkstätten fit für die Zukunft zu machen. Allen ist bewusst, dass die Orientierung an marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten Veränderungen mit sich bringt. Die Erfolge mit den Cafés im Offenbacher Büsingpark und im Hainbachtal sowie dem CAP-Lebensmittelmarkt in Obertshausen-Hausen zeigen, dass diese Strategie zum Wohle aller beiträgt. Stehen bleiben hieße zurückbleiben – und dies wäre nicht im Sinne des Auftrags, die Integration von Menschen mit Behinderung voranzutreiben.